Gehen – Streifzüge durch Grenzbereiche des Denkens – Alexander Konrad

 

Kurs-Nr: 319-21 | Seminar | 12 x 90 Min. | Donnerstag 16:00 – 17:30 Uhr

Kursgebühr: 235,- €

Termine: 12.09. / 19.09. / 26.09. / 10.10. / 17.10. / 31.10. / 07.11. / 14.11. / 21.11. / 28.11. / 05.12. / 12.12.2019

Ort: Im Mediapark 7, Haus KOMED, Köln

Alexander Konrad

Kursbeschreibung:

Für Michel de Montaigne schien die Sache klar: “Philosophieren heißt Sterben lernen”. Und tatsächlich weiß die Philosophie eine Menge zu sagen über diese äußerste Grenze des Lebens.

Von Epikurs heiterer Behauptung, dass der Tod im Grunde ein Nichts sei, das uns nichts angehe bis zu Heideggers existentiell aufgeladener Lesart unseres Lebens als “Sein-zum-Tode” unternimmt dieses Seminar eine nicht nur philosophische Wanderung durch Grenzbereiche des Denkens – und prüft zugleich, ob der französische Schriftsteller Huysmans tatsächlich recht hat, wenn er behauptet, dass die Seele alles betrübe, wenn sie erst darüber nachdenkt…

Alles, was man zu diesen Streifzügen mitbringen muss, sind die bereitgestellten Texte und die Bereitschaft, sich Fragen zu stellen…

 

Stationen:

  1. “Komm, heilige Melancholie” – Annäherung an einen Begriff durch Kunst und Poesie
  2. “Denn alles betrübt die Seele…” – über den Zusammenhang von Traurigkeit und Denken
  3. “Der Tod geht uns nichts an!” – antike Positionen zum Thema Tod und Unsterblichkeit der Seele (1)
  4. “Der Tod geht uns nichts an!” – antike Positionen zum Thema Tod und Unsterblichkeit der Seele (2)
  5. “Philosophieren heißt Sterben lernen” – Renaissance & frühe Neuzeit
  6. “Existenzerhellung” – Moderne Positionen zum Sterben und zum Tod (1)
  7. “Existenzerhellung” – Moderne Positionen zum Sterben und zum Tod (2)
  8. “Vom freien Tode” – Positionen zu Suizid und Sterbehilfe von der Antike bis heute: 1. historischer Überblick
  9. “Vom freien Tode” – Positionen zu Suizid und Sterbehilfe von der Antike bis heute: 2. moralischer Ansatz
  10. “Vom freien Tode” – Positionen zu Suizid und Sterbehilfe von der Antike bis heute: 3. pragmatischer Ansatz
  11. “Man ist ja keine 80 mehr” – Alter als Vorteil
  12. “Der Jungbrunnen des Dorian Gray” – Jugendwahn und Altersweisheit

 

Hinweis: Maximale Teilnehmerzahl: 40