„Wie es sich christelt, so jüdelt es sich“ – Dr. Heinz Tenhafen

Christlicher Einfluss auf das jüdische Leben

Kurs-Nr: 122-23 | Seminar | 6 X 90 Min. | Dienstag 10:00 bis 11:30 Uhr

Kursgebühr: 142,- €

Termine: 22.02. / 08.03. / 15.03. / 22.03. / 29.03. / 05.04.2022

Ort: Im Mediapark 7, Haus KOMED, Köln

Dr. Heinz Tenhafen

Kursbeschreibung:

Dass die Entstehung des Christentums nicht ohne das antike Judentum erklärt werden kann, ist heute ein Allgemeinplatz. Auch die Tatsache, dass wir uns beide in den ersten zwei Jahrhunderten nicht als fest umrissene Größen vorstellen dürfen, ist weithin anerkannt. Dass aber auch das rabbinische Judentum sich in den ersten Jahrhunderten erst langsam herausbildete und dass dieser Prozess nicht unabhängig von der Entstehung des Christentums gesehen werden kann – diese Einsicht hat sich noch längst nicht überall durchgesetzt.

Der Titel der Vorlesungsreihe stammt aus dem Buch Sefer Chassidim (12. Jahrhundert). Er scheint zu besagen, dass Juden oft christlichen Bräuchen folgen. In der Tat: bei Festen, gottesdienstlichen Handlungen und weltlichem Brauchtum gab es Adaption und Übernahmen. Viele Quellen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit geben Zeugnis von der gegenseitigen Einflussnahme. Ihre Sichtung und Würdigung ist im Gange, aber noch längst nicht abgeschlossen.

 

Hinweis: Maximale Teilnehmerzahl: 32