Kölner Stadtplanung (von der Antike bis zur Gegenwart) Teil 2 – Markus Juraschek-Eckstein

Kurs-Nr: 120-11 | Vorlesungen  | 12 x 90 Min. | Dienstag 12:00 – 13.30 Uhr

Kursgebühr: 235,- €

Termine: 07.01. / 14.01. / 21.01. / 28.01. / 11.02. / 03.03. / 10.03. / 17.03. / 24.03. / 31.03. / 21.04. / 28.04.2020

Ort: Im Mediapark 7, Haus KOMED, Köln

Markus Juraschek-Eckstein M.A.

Kursbeschreibung:

Der 2. Teil thematisiert die Stadtentwicklung Kölns in Preußenzeit, Industrialisierung und Wiederaufbau bis zu den Konzepten der Gegenwart.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts steht der Ausbau Kölns als Festungsstadt und preußischer Regierungssitz im Vordergrund. Mit der Hochindustrialisierung zeigte sich die Notwendigkeit einer Ausweitung des Stadtgebiets per Planung der Neustadt. Einher ging die Anlage aller modernen Infrastrukturen. Bis 1914 wurde Köln zum metropolen Verkehrs- und Handelszentrum West ausgebaut. Umfangreiche Eingemeindungen und wachsende Bevölkerungszahlen bedingten den Bau zahlreicher Wohnsiedlungen und Stadterholungsgebiete in den 1920er Jahren. Den monströsen, totalitären Plänen zum Umbau der gesamten Kernstadt in der Zeit des Nationalsozialismus kamen die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges zuwider. Dem Wiederaufbau Kölns und den sich dann dem Massenverkehr sowie weiterem Bevölkerungswachstum unterordnenden Nachkriegsplanungen folgten bis heute nur teilrealisierte Vorhaben zur “Stadtreparatur” wie Masterplan, Via Culturalis oder Historische Mitte.

 

Stationen:

07.01. Ausbau zu preußischer Zeit (1816-1880)

14.01. Kölner Neustadt (1880 – ca. 1910)

21.01. Metropole im Westen (ca. 1910-1914)

28.01. Eingemeindungen und die Folgen (bis 1914)

11.02. Siedlungsbau in Weimarer Zeit (ca. 1920-1930)

03.03. Moderne Stadterholungsgebiete (1903 – ca. 1930)

10.03. “Gauhauptstadt Köln” (bis 1945)

17.03. Wiederaufbau (1950er Jahre)

24.03. Verkehrsplanung der 1960er und 1970er Jahre

31.03. Siedlungsbauten der 1960er und 1970er Jahre

21.04. Der Masterplan nach der Jahrtausendwende

28.04. Via culturalis, Historische Mitte (bis 2030)

 

Hinweis:  Maximale Teilnehmerzahl: 40