Kampf um die Beute in Syrien – Marcel Pott

Moskau will Teheran die syrische Beute abjagen und Amerika schaut zu.

Kurs-Nr: 320-22 | Seminar | 6 x 120 Min. | Mittwoch 16:00 bis 18:00 Uhr

Kursgebühr: 207,- €

Termine: 04.11. / 11.11. / 18.11. / 25.11. / 02.12. / 09.12.2020

Ort: Im Mediapark 7, Haus KOMED, Köln

Marcel Pott

Kursbeschreibung:

Der militärische Kampf in Syrien ist so gut wie entschieden und jetzt will Russland seine Erfolge dazu nutzen, um einen weitgehenden politischen Einfluss bei dem von Moskau geretteten Assad-Regime zu verankern. Darüber hinaus geht es um die Sicherung zusätzlicher Militärstützpunkte und wirtschaftlicher Vorteile. Hierbei steht Moskau in Konkurrenz zum Iran, der Milliarden von US-Dollar von Damaskus zurückfordert, die Teheran aufwenden musste, um Bashar al-Assad und seine herrschende Clique vor dem Kollaps zu bewahren. Der Iran verlangt einen erheblichen Teil des Kuchens, der im Rahmen eines künftigen Wiederaufbaus des Landes zur Verteilung ansteht und will sich dauerhaft militärisch in Syrien festsetzen. Während Israel weiterhin iranische Militäreinrichtungen in Syrien bombardiert, um Teherans Einfluss zu mindern, schaut Amerika zu und versteckt sich hinter seinen Wirtschaftssanktionen gegen das syrische Regime, worunter vor allem die einfachen Syrer zu leiden haben. Während ein Großteil der syrischen Bevölkerung hungert und vergebens auf einen soliden Frieden wartet, registrieren Beobachter in der Region, wie der Trump´sche Friedensplan für Palästina droht, in der Sackgasse zu landen.

 

Hinweis: Maximale Teilnehmerzahl: 32