Der Wirtschaftskrieg der USA gegen den Iran – Marcel Pott

Eine Politik voller Risiken für den Nahen Osten

Kurs-Nr: 319-22 | Seminar | 6 x 2 Std. | Mittwoch 16:00 bis 18:00 Uhr

Kursgebühr: 195,- €

Termine: 06.11. / 13.11. / 20.11. / 27.11. / 04.12. / 11.12.2019 

Ort: Im Mediapark 7, Haus KOMED, Köln

Marcel Pott

Kursbeschreibung:

Die US-Administration unter Präsident Trump hat das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und öffentlich betont, man wolle Teheran durch harte Wirtschaftssanktionen dazu zwingen, seine Aufrüstung mit ballistischen Raketen großer Reichweite einzustellen. Amerika verwehrt dem Iran die ungehinderte Ausfuhr seines Erdöls, durchtrennt also dessen Lebensader. Die USA zielen darauf ab, das iranische Regime in ein neues, modifiziertes Atomabkommen zu zwingen und ein erheblich strengeres Überwachungsregime als bisher zu akzeptieren. Darüber hinaus müsse Teheran insgesamt abrüsten und seine Militärpräsenz schiitischer Söldnermilizen in Syrien und im Irak beenden und seine Interventionspolitik im Libanon mit Hilfe von Hisbollah aufgeben.

Ein in eine Sackgasse gedrängter Iran könnte jedoch für die USA und Israel sowie für die arabischen Verbündeten Amerikas gefährlich werden: Ein Flächenbrand asymmetrischer militärischer Konflikte könnte den Nahen Osten erschüttern.  

 

 

Hinweis: Maximale Teilnehmerzahl: 40