Bildhauerei vom Mittelalter bis zur frühen Renaissance – Ulrich Forster

 

Kurs-Nr: 122-10 | Seminar | 5 x 90 Min. | Mittwoch 10:00 – 11:30 Uhr

Kursgebühr: 125,- €

Termine: Kurs findet nicht statt

Ort: Im Mediapark 7, Haus KOMED, Köln

Ulrich Forster

Kursbeschreibung:

Erst nach einigem Zögern und mitunter heftigen theologischen Debatten wird im frühen Mittelalter die Frage geklärt, inwieweit figürliche christliche Skulptur überhaupt möglich sei, verbietet das erste Gebot des Alten Testaments doch eigentlich klar und unmissverständlich jegliches Abbild.

Das erklärt wesentlich die karge Zurückhaltung und scheinbar primitive Einfachheit skulpturaler Ausschmückung von der Spätantike bis zur frühen Romanik. Von unterschiedlichen Zentren aus wird im 11. Jahrhundert diese Zurückhaltung dann zunehmend radikaler aufgegeben (etwa im cluniazensischen Burgund oder in den Stadtstaaten der Emilia Romagna). Eine zentrale Rolle in der weiteren Entwicklung spielt dann der immer üppigere Fassadenschmuck an den neuen gotischen Kathedralen in Frankreich.

Nach der formalen Verspieltheit des sogenannten “schönen Stils” der internationalen Gotik um 1400 leitet der neue Realismus des 15. Jahrhundert in die Kunstgeschichte der Neuzeit über. Die Seminarreihe bietet einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungslinien anhand ausgesuchter Schwerpunktthemen.

 

 

 

Hinweis: Maximale Teilnehmerzahl: 32