Bildhauerei der Moderne Teil 2 – Ulrich Forster

Entwicklungen von der Zeit nach dem 2. Weltkrieg bis heute

Kurs-Nr: 120-09 | Vorlesung | 5 x 90 Min. | Mittwoch 10:00 – 11:30 Uhr

Kursgebühr: 105,- €

Termine: 04.03. / 11.03. / 18.03. / 25.03. / 01.04.2020

Ort: Im Mediapark 7, Haus KOMED, Köln

Ulrich Forster

Kursbeschreibung:

Anschließend an die letzte Kursreihe, die sich mit der Entwicklung der Bildhauerei vom späten 19.Jh bis zum 2. Weltkrieg auseinandergesetzt hat, werden in 5 weiteren Bildervorträgen die mitunter weit auseinanderdriftenden Entwicklungen der Bildhauerei von der Nachkriegszeit bis hin zu zeitgenössischen Positionen heute tätiger Künstler besprochen.

Spätestens mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich in der bildenden Kunst scheinbar irreversibel die Überzeugung durchgesetzt, dass vor allem das Kunstwerk interessant und beachtenswert ist, das alte Wertvorstellungen radikal hinterfragt und überwindet. In weit stärkerem Maße als für die Malerei, hat dieses permanente Grenzen-Sprengen auch durch den Einsatz neuer Materialien und Techniken die Möglichkeiten der Bildhauer enorm erweitert.

Vor allem die Stahlbildhauerei wird in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts die klassischen Bildhauerwerkstoffe Stein und Bronze immer weiter zurückdrängen, aber auch bislang kunst-unwürdige Materialien wie Fett, Lumpen, Plastik oder Neonröhren werden als Werkstoffe interessant. Dabei stellt sich natürlich bald die Frage, ob (und wenn: wo?) es eine Grenze gibt, jenseits derer man nicht mehr sinnvollerweise von Bildhauerei oder Skulptur sprechen kann.

 

Hinweis: Maximale Teilnehmerzahl: 40