arte hispano-global – Weltberühmte Namen der Kunstgeschichte und Shooting Stars von heute – Teil 1 – Dr. Marta Cencillo Ramírez

 

Kurs-Nr: 121-29 | Seminar | 6 x 75 Min. | Dienstag 10:00 – 11:15 Uhr 

Kursgebühr: 90,- €

Termine: Kurs findet nicht statt!

Ort: Zoom-Veranstaltung

Dr. Marta Cencillo Ramirez

Kursbeschreibung:

Haben Sie Lust auf eine spannende Reise durch “el arte hispano-global”, auf ein Rendez-Vous mit ausgewählter, hochkarätiger Kunst, Meisterwerke der Geschichte und der aktuelleren Kunstlandschaft?

Unsere Geschichtsreise beginnt in diesem Trimester mit Dominikos Theotokópoulos (1541-1614), genannt “El Greco”, Hauptmeister des spanischen Manierismus, mit seinen dunklen Tiefen, leuchtend satten Farben und flackernden Konturen. Seine Hauptwerke wie “die Entkleidung Christi” in der Alte Pinakothek in München oder das “Begräbnis des Grafen Orgaz” in der Kirche Iglesia de Santo Tomé in Toledo sind nicht unumstritten und bieten viel Gesprächsstoff.

Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828), einer der weltbekanntesten Maler und Grafiker Spaniens, ist für seine scharfsinnige und schonungslose Kritik der politischen und sozialen Umstände seiner Zeit berühmt. Unvergleichlich sind seine düsteren Serien, z. B. Die “Caprichos”, unheimliche Grafiken, in denen er Dummheit und Laster seiner Epoche anprangert. Und was hat es mit seinen zwei Versionen der “Maja” auf sich?

Sonnendurchflutete Bilder, die das Licht des Südens in Farbe fassen, warten als nächstes auf Sie: Joaquín Sorolla y Bastida (1863-1923) “Spaniens Meister des Lichts” und bedeutendster Künstler des Impressionismus, hat mit seinen “Strandbildern” und anderen Werken selbst Zeitgenossen wie Claude Monet tief beeindruckt. Vor allem seine großformatigen Gemälde, mit denen er im Pariser Salon Aufmerksamkeit erregte, wurden in Europa und den USA gefeiert. 

Wagen Sie mit uns abschließend den Sprung in die aktuelle Kunst:

Miquel Barceló Artigues (1957) engagiert sich für ökologische Fragen, nahm 1981 an der Biennale von São Paulo und 1982 an der Documenta in Kassel teil. Seine künstlerische Laufbahn ist geprägt durch Reisen und Aufenthalte in Europa (er unterhält ein Studio in Paris), den Vereinigten Staaten und West-Afrika (Mali), wo er – neben Mallorca – einen weiteren Wohnsitz hat. Seit März 2007 beherbergt die 700 Jahre alte Kathedrale La Seu von Palma, “eine überdimensionale Keramikarbeit des Künstlers, die zu heftigen Polemiken Anlass gab und in der spanischen Presse einen Streit darüber auslöste, was Kunst darf”.

 

Stationen:

13.04.  und 20.04.: Dominikos Theotokópoulos

27.04. und 04.05.: Francisco José de Goya y Lucientes

11.05.: Joaquín Sorolla y Bastida

18.05.: Miquel Barceló Artigues

 

Hinweis: Maximale Teilnehmerzahl: 100